Coyote
19.09.2006, 08:16
Man lernt doch immer wieder etwas Neues. Da ich bisher noch nie damit zu tun hatte, war mir gar nicht so bewusst, dass es in den USA anders als in Deutschland keine automatische Unfallversicherung fuer die Kinder in den Schulen gibt.
In Deutschland tritt ja bei einem Unfall auf dem Schulweg und in der Schule automatisch die staatliche Unfallversicherung ein, hier nicht.
In den USA ist man auf die eigene Krankenversicherung angewiesen, wenn es um die medizinischen Behandlungskosten geht. Weitergehende Probleme, die ja durchaus auftreten koennen, sind meistens gar nicht versichert.
Einen Unfallverursacher haftbar zu machen ist im Schulalltag gar nicht so einfach. Besonders schwierig ist es, die Schule bzw. die Lehrer haftbar zu machen. In typischen Alltagsfaellen haben leider die Gerichte immer wieder die Schulen in Schutz genommen und eine Haftung abgelehnt.
So fand ein Gericht in New York zum Beispiel keine Schuld bei der Schule, als ein Kind einem anderen einen Bleistift mit der Spitze voran ins Auge warf, waehrend die Lehrerin sich ausserhalb der Klasse befand, obwohl Unterrichtszeit war. Das Kind verlor das Auge. (Uebrigens fand die Jury durchaus, dass hier eine Verletzung der Aufsichtspflicht vorlag, es waren die Berufungsrichter, die das weltfremde Urteil sprachen und das der Jury aufhoben). Genau das gleiche Ergebnis gab es bei Schneeballwuerfen auf dem Schulhof (mit der frechen Begruendung, man koenne es Lehrern nicht zumuten, bei Schneefall auf dem Schulhof Aufsicht zu fuehren) und als ein Kind mit einem Ast eines auf dem Schulhof wachsenden Strauches einem anderen das Auge ausstach. (Alle Faelle aus New York)
Vermutlich hatten diese Richter alle keine Kinder und waren mit Lehrern verheiratet.
Jedenfalls sollte man sich als Eltern einmal darum Gedanken machen und eventuell den eigenen Versicherungsschutz ueberpruefen, noch mehr aber die Sicherheitsvorkehrungen der Schulen genau unter die Lupe nehmen.
In Deutschland tritt ja bei einem Unfall auf dem Schulweg und in der Schule automatisch die staatliche Unfallversicherung ein, hier nicht.
In den USA ist man auf die eigene Krankenversicherung angewiesen, wenn es um die medizinischen Behandlungskosten geht. Weitergehende Probleme, die ja durchaus auftreten koennen, sind meistens gar nicht versichert.
Einen Unfallverursacher haftbar zu machen ist im Schulalltag gar nicht so einfach. Besonders schwierig ist es, die Schule bzw. die Lehrer haftbar zu machen. In typischen Alltagsfaellen haben leider die Gerichte immer wieder die Schulen in Schutz genommen und eine Haftung abgelehnt.
So fand ein Gericht in New York zum Beispiel keine Schuld bei der Schule, als ein Kind einem anderen einen Bleistift mit der Spitze voran ins Auge warf, waehrend die Lehrerin sich ausserhalb der Klasse befand, obwohl Unterrichtszeit war. Das Kind verlor das Auge. (Uebrigens fand die Jury durchaus, dass hier eine Verletzung der Aufsichtspflicht vorlag, es waren die Berufungsrichter, die das weltfremde Urteil sprachen und das der Jury aufhoben). Genau das gleiche Ergebnis gab es bei Schneeballwuerfen auf dem Schulhof (mit der frechen Begruendung, man koenne es Lehrern nicht zumuten, bei Schneefall auf dem Schulhof Aufsicht zu fuehren) und als ein Kind mit einem Ast eines auf dem Schulhof wachsenden Strauches einem anderen das Auge ausstach. (Alle Faelle aus New York)
Vermutlich hatten diese Richter alle keine Kinder und waren mit Lehrern verheiratet.
Jedenfalls sollte man sich als Eltern einmal darum Gedanken machen und eventuell den eigenen Versicherungsschutz ueberpruefen, noch mehr aber die Sicherheitsvorkehrungen der Schulen genau unter die Lupe nehmen.