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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zoning ordinance against fast-food restaurants



Long Island
24.09.2006, 22:20
Hier mal ein ganz anderer Ansatz, das Thema Fettleibigkeit zu bekämpfen....

http://www.nytimes.com/2006/09/24/nyregion/24fast.html

Wombel
24.09.2006, 22:36
Hi,

den Grund "Beibehaltung des Kleinstadt-Charmes" kann ich nachvollziehen und finde ihn gut. Fast Food Chains zu verbeiten um Fettleibigkeit zu bekaempfen halte ich wieder fuer einen Eingriff in meine persoenliche Freiheit und lehne es ab.

LG aus Boise

Klaus

Long Island
24.09.2006, 22:47
die im Artikel erwähnte Idee von Detroit find ich allerdings gar nicht schlecht, Fast Food Restaurants rund um elementary, junior high und senior high schools zu verbieten (Mindestabstand 500 ft)... sollte halt nur der Speiseplan der School-Cafeteria etwas besseres als Burger oder Cheesesteak anbieten..... und natürlich gesunde Getränke....

Kraeuterelfe
24.09.2006, 22:55
Die Stadt Sisters in Central Oregon hat sich auch mit der Begruendung 'Beibehaltung des (Western-) Stadtbildes' versucht gegen McDonald zur Wehr gesetzt. Vergeblich, nach unzaehligen Monaten vor Gericht, musste die Stadt nachgeben und die Eroeffnung einer Filiale zulassen.
Zumindest einer der Einwohner scheint sich damit aber nicht abfinden zu koennen, denn der Laden ist vor kurzem bereits das dritte Mal niedergebrannt worden :teufel

Long Island
24.09.2006, 23:01
Zumindest einer der Einwohner scheint sich damit aber nicht abfinden zu koennen, denn der Laden ist vor kurzem bereits das dritte Mal niedergebrannt worden :teufel

Bei SimCity (PC-Stadt-Simulation) nannte man dies immer de-zoning ;)

Coyote
25.09.2006, 01:09
Ich stimme Wombel hier uneingeschraenkt zu, ich halte es fuer mehr als bedauerlich wenn irgendwelche selbsternannten Retter der Menschheit mir verbieten wollen, fast food zu essen, sei es direkt, oder durch irgendwelche zoning laws. Dann koennen wir gleich in der alten Sowjetunion leben, wo der Staat immer wusste, was gut fuer seine Buerger ist.

Dieses Weltverbessertum a la Al Gore ist so zum :kotz

Buckeye
25.09.2006, 06:35
stimme Wolf und Wombel absolut zu ....
warum denen einige menschen immer das der Buerger mehr supervision von der obrigkeit braucht damit es ihm gut geht ?????
Wem es icht passt sollte einfach einen bogen um die restaurants machen.

Pitti
25.09.2006, 06:52
Nur MD und Co zu verurteilen, ist etwas kurz gesprungen.
Viele Kids z.B. gehen ohne Frühstück aus dem Haus. Gar nicht gut, dem Motor morgens keinen Brennstoff anzubieten!
In den Schulcafeterien angebotenes Essen ist für einen Ernährungsberater zum Haareraufen. Man kann mit einfachen Maßnahmen den Kids ein auch für sie einigermaßen akzeptables Essen anbieten. Z. B. die frittierten Pommes gegen Ofenpommes tauschen.

Man darf einen weiteren Aspekt nicht außer Acht lassen: MD und Co. bieten billige Mahlzeiten an. Das ist für viele Amerikaner ganz ganz wichtig!

Außerdem haben @Wombel und @Coyote Recht: würde ich mich befehlen und gängeln lassen wollen, könnte ich in Deutschlandia bleiben.
LG,
Pitti

Ralph
25.09.2006, 08:01
Ich stimme das Klaus voll und ganz zu. Der Staat sollte mir nicht vorschreiben, was und wo ich esse. Zudem, auch FastFood Restaurants haben halbwegs gesunde Mahlzeiten im Angebot und es liegt an jedem selbst, ob er diese wählt, oder lieber eine dreifache Portion Freedom fries mit Majo.

Ralph

Buckeye
25.09.2006, 08:05
Traurig is das solche Witzfiguren von moechtegern-weltverbesserern auch wirklich aufmerksamkeit und unterstuetzung von verirrten seelen bekommen .....
du brauchst dir die Figuren doch nur einmal naeher anzuschauen ,
da ist der Treehugger der alles uber Natur etc weiss obwohl sein Hinterteil SFO oder Boston n nie verlassen hat , dann der Anti-gun aktivist der in seinen leben noch nie eine waffe in der hand hattber mitreden will , Nichtraucher der ueberall eine generelles rauchverbot will weil rauchen ja schlecht fuer die gesundheit ist , der Anti-Alkohol freak er meint weil er nicht trinkt darf niemand anders ein Bier trinken oder noch solche Neid-hammel wie unser Temp. welcher gegen SUV's und Trucks wettert weil er sich nur einen Neon leisten kann , Unions die Wal-mart an den kragen wollen weil sie keinen Fuss in dem selben landen koennen und es ugeheuerlich ist das der Buerger doch geld sparen koennte.


:rolleyes:

Coyote
25.09.2006, 08:29
genau so ist es. Und diese Sorte Misanthrop der anscheinend nur gluecklich ist, wenn er anderen Menschen etwas verbieten kann, gedeiht derzeit leider praechtig, vor allem in Europa, aber leider auch viel zu sehr hier im sogenannten land of the free. Nur werden wir bald nicht mehr free sein, wenn dieses Pack an die Macht kommt.

Ich selbst rauche nicht, esse im Durchschnitt nur einmal im Monat bei Wendy's und trinke so gut wie nicht, esse sogar veggies zu jedem Essen... aber nur, weil ich es so will. Und wenn ich jeden Tag dreimal den Superkingsizeburger mit Extrasuperlarge freedom fries essen wuerde, dann geht das den Staat aber auch gar nichts an.

Moegen die Gruenen jeden Tag nur Spinat essen, dann bekommen sie wenigstens E-coli Bakterien davon :bounce2 :flipa

Buckeye
25.09.2006, 08:40
das gefaehrliche ist das solche regulierungen und gesetze sich langsam anschleichen , in Lexington hat es sich zum beispiel mit einen kompletten rauchverbot in allen public areas eingeschlichen wozu Bars , restaurants etc. gehoeren , als Nichtraucher koennte es mir egal sein ABER wo hoert es auf ?????? und vor allem was kommt als naechstes auf uns zu ???

der Super-GAU waehre wohl Hillary 2008 .... in diesem falle muessen wir uns keine soren ueber einen Grenz-zaun zu machen , die mexicans werden ihn dann fuer uns bauen um uns aus Mexico rauszuhalten:rolleyes:

Coyote
25.09.2006, 08:57
Der Krieg ist auf allen Fronten im Gange. Es gibt zahlreiche Gutmenschenorganisationen, die versuchen uns das fast food zu verbieten. Sie haben versucht McDonald's zu verklagen, sind damit zwar gescheitert, aber haben nicht aufgegeben. Und sie gewinnen Schritt fuer Schritt: sie haben erreicht, dass die supersize-Optionen bei einigen Ketten abgeschafft wurden. Sie gehen gegen FF-Ketten in Uni-Cafeterien, Schulen etc. vor, wie hier ja im thread aufgezeigt.

In New York haben sie jetzt Coca Cola aus den Schulen verbannt.

Noch schlimmer ist, dass sie versuchen Druck auf Arbeitgeber auszuueben, ihren Arbeitnehmern zu verbieten, fast food zu essen, indem sie versuchen, die AGs dazu zu bringen, den enstprechenden ANs health insurance zu verweigern.

Und so weiter.

Der Krieg gegen das Recht auf Waffen ist ja bekannt.

Der Krieg gegen SUVs ist ebenfalls im Gang.

Die elende Weltverbesserermafia ist auf vielen Fronten aktiv und am Ende steht dann der kommunistische Einheitsstaat mit Einheitsessen, Einheitsautos und komplett unmuendigen Buergern.

Pitti
25.09.2006, 10:13
. Noch schlimmer ist, dass sie versuchen Druck auf Arbeitgeber auszuueben, ihren Arbeitnehmern zu verbieten, fast food zu essen, indem sie versuchen, die AGs dazu zu bringen, den enstprechenden ANs health insurance zu verweigern.

Wie, muß ich dann mit einem Salatblatt in der Hand in der Personalabteilung aufschlagen, nur um zu beweisen, daß ich mich gesund ernähre?
Überhaupt: wer verteidigt meine Gesundheit gegen diese Extremisten, die mich zwingen wollen, ungesundes Grünzeug zu essen? Hat sich schon mal jemand Gedanken gemacht, welche Mengen Pestizide man mit Obst und Gemüse aufnimmt? Und welch ungesund hohe Konzentrationen von Nitraten, mit denen Salat verseucht ist??? >Ironie aus<
LG,
Pitti

Long Island
25.09.2006, 14:03
Noch schlimmer ist, dass sie versuchen Druck auf Arbeitgeber auszuueben, ihren Arbeitnehmern zu verbieten, fast food zu essen, indem sie versuchen, die AGs dazu zu bringen, den enstprechenden ANs health insurance zu verweigern.


:eek: ist das wirklich so?... da klingt ja furchtbar... als nächstes schlagen die dann wohl unangemeldete Hausbesuche vor um den Kühlschrank auf ungesunde Lebensmittel zu kontrollieren

Coyote
25.09.2006, 20:14
Ja, im Ernst, es gab dazu letztens zahlreiche Artikel in Business Magazinen etc. Auf der Suche nach Wegen, die horrend steigenden Krankenversicherungskosten zu daempfen, sind die Arbeitgeber jetzt auf die Idee gekommen, angestiftet von netten Weltverbesserern, ihre arbeitnehmer fuer ungesundes Leben zu bestrafen.

Das hat teilweise schon extreme Dimensionen angenommen, es soll schon Arbeitgeber geben, die die Teilnahme an Fitnesskursen etc. verpflichtend gemacht haben, wenn ein Arbeitnehmer ein bestimmtes Gewicht ueberschreitet. Das erinnert sehr an das kommunistische China.

Andere AGs haben versucht Raucher rauszuschmeissen, obwohl diese nur in der Freizeit geraucht haben, da es im Betrieb eh verboten ist. Alles mit dem Argument der Krankenversicherungskosten.

Die Weltverbesserer lachen sich ins Faeustchen. Das Problem in unserem Land ist, dass man mit staatlichen Verboten nicht weit kommen wird, da zumindest auf dem Gebiet unsere Freiheit noch geschuetzt wird. Und daher versuchen es die Weltverbesserer jetzt mit soft targets, wie Arbeitgebern etc. Und auf dem Gebiet sind sie sehr erfolgreich, und unsere Freiheit wird jeden Tag weniger.

Stephan
25.09.2006, 21:28
Das ist eine schlimme Entwicklung Wolf, ich beobachte solche Dinge mit grosser Besorgnis.

Long Island
27.09.2006, 22:13
hier noch was weiteres zum Thema:

"New York City Plans Limits on Restaurants’ Use of Trans Fats"
http://www.nytimes.com/2006/09/27/nyregion/27fat.html

Coyote
27.09.2006, 22:19
Ja, dank unserem Superschwachkopf von Buergermeister wird es bald keine freedom fries mehr in den Restaurants geben.

Auch ein Grund warum wir hier weg wollen. Dieser Bloomberg ist ein Vollidiot.

Karl-Heinz
27.09.2006, 22:46
Man da bekomme ich einen zu viel, wenn man mir vorschreiben will, was gut oder schlecht für mich ist - obwohl sie dabei recht haben mögen. Aber die Idee mich zu bevormunden, schlägt bei mir schlechte Töne an. Sogar schon wenn ich mich im Auto anschnallen muss, obwohl es unbedingt Sinn macht, aber es ist eben keine freie Entscheidung.
Wenn ich mich selber anschnallen will - was ich sowieso getan habe, ehe überhaupt das Gesetzt erlassen wurde und mir damals sicher schon das Leben gerettet hat, ist es was anderes. Damals hatte ich auch schon meinen Pilotenschein und logischerweise hat man sich beim Fliegen angeschnallt.

Beim Essen wird die Eigenentscheidung noch wichtiger. Warum soll ich vielleicht etwas essen, was mir überhaupt nicht schmeckt - vielleicht Spinat und ich werde krank davon. :)

Coyote
27.09.2006, 22:50
Genau so reagiere ich auch. Vorschriften sind OK, wenn es darum geht, andere vor meinem Verhalten zu schuetzen. Aber wenn es nur um mich selbst geht, hat der Staat mir nichts hereinzureden.

Aber erzaehle das mal den weltverbessernden Gutmenschen.

Bibi
28.09.2006, 04:15
Das sage ich nur ich wuerds mal mit Aufklaerung versuchen, anstatt mit Begrenzung der Restaurants - die Nachfrage reguliert auch das Angebot;)
Vielleicht nicht so schnell, aber wirksamer.

Coyote
28.09.2006, 04:49
genau, wenn es wirklich bessere Alternativen gibt, wird sich das auch irgendwann durchsetzen.

Long Island
01.10.2006, 14:52
hier ein Video von CNN zum Thema:
"Welcome to America, now don't get fat"

geht um ein Programm neuen US-Bürgern richtige Ernährung beizubringen....

http://www.cnn.com/HEALTH/
dort im grünen Feld "watch free video" auf "Obesity and Immigrants" klicken....